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6 Tipps: Wie du als Coach, Berater oder Dienstleister von Anfang an durchstartest

Nummer 1: Bring deine Expertise auf den Punkt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du bereits ganz am Anfang deiner Selbständigkeit als Coach, Berater, Trainer oder Dienstleister 100%ig auf den Punkt bringen kannst, was du tust und wem du hilfst, ist gering. Und weißt du was? Das ist auch in Ordnung. Allerdings weiß ich inzwischen wie wichtig Klarheit ist, vor allem für einen selbst. Deshalb würde ich heute als erstes für mich selbst klären: Was tue ich genau? Welches Problem löse ich mit meinem Angebot oder welches Resultat kann ich mit/für meinen Kunden erzielen?

 

Nummer 2: Mit wem willst du arbeiten?

Es heißt ja immer überall, dass man einen Wunschkundenavatar haben soll. Mindestens einen. Aber weißt du, was mich das am Anfang interessiert hat? Genau, gar nicht! Denn am Anfang hat mich nur interessiert, dass ich meine Miete bezahlen konnte. Schon ein bisschen peinlich, aber wir sind ja hier unter uns :o) Doch auch hier, muss ich mittlerweile gestehen, hätte ich von Anfang an etwas genauer überlegen sollen. Dann wären mir nämlich ein paar unschöne Erfahrungen erspart geblieben. Leider wusste ich damals nicht wie das geht – also einen Kundenavatar zu erstellen und dann auch damit zu arbeiten.

Nummer 3: Dein unwiderstehliches Angebot

An dieser Stelle muss ich leider das böse Wort mit B benutzen … Bauchladen! Hast du bestimmt schon gehört. Wer quasi “alles für jeden” anbietet, hat sowas, also einen Bauchladen. Und das ist in 99% der Fälle nicht hilfreich, im Gegenteil: Es führt dazu, dass du wahrscheinlich gar keine Kunden gewinnst, da sie von der Fülle deiner Angebote völlig überfordert sind. Sie haben dann das Gefühl, dass dein Angebot gar nicht zu ihnen passt. Ich habe anfangs auch alles mögliche angeboten – eben das, was der Kunde gerade brauchte. Spaß hatte ich dabei nicht immer, manchmal sogar richtigen Stress. Daher empfehle ich dir, dass du dir gleich zu Beginn Gedanken über dein Angebot machst und am besten Angebotspakete schnürst.

Nummer 4: Content & Redaktionsplan

Ich werde häufig gefragt wie ich “so schnell so erfolgreich” geworden bin. Nicht meine Formulierung, daher die Anführungszeichen :-) Wenn ich drüber nachdenke, liegt es tatsächlich zum Großteil daran, dass ich zu Beginn meiner Selbständigkeit schon eine kleine Reichweite über meinen Blog aufgebaut hatte. Das ist eins der Dinge, die ich wieder so machen würde. Überlege also “Was interessiert meinen Wunschkunden?”, entwickle einen kleinen Redaktionsplan und fang an Content zu produzieren und ihn online zu streuen. Und nein, dafür muss deine Website nicht perfekt sein – starte notfalls über eine Plattform wie Medium.com oder blogge bei LinkedIn, das ist besser als gar nicht. So generierst du nämlich sehr schnell und von Anfang an Aufmerksamkeit für dich und dein Angebot. Die Wahrscheinlichkeit, dass so zügig die ersten Einkünfte kommen, ist dadurch deutlich höher als ohne Content.

Nummer 5: The money is in the list.

“Das Geld ist in der Liste” … Ja, es stimmt! Verlass dich nicht auf Social Media-Follower oder Websitebesucher. Du brauchst die Möglichkeit Menschen langfristig an deine Marke zu binden, denn so steigen deine Verkaufschancen enorm. E-Mail-Marketing ist dafür das mit Abstand effektivste Tool. Die Kontaktdaten, die du sammelst, gehören 100% dir und du hast die absolute Kontrolle darüber. Du kannst selbst entscheiden wem du welche Nachricht zukommen lässt. Außerdem geht eine E-Mail längst nicht so schnell in der Informationsflut unter wie ein Beitrag bei Facebook. Daher solltest du auf jeden Fall so schnell wie möglich damit starten deine E-Mail-Liste aufzubauen und deine Kontakte zu pflegen. Je eher du damit beginnst, desto eher kannst du deine Kontakte nutzen um Umsätze zu generieren.

Nummer 6: Sei social … auch online.

Auf Netzwerk-Events gehen und in den sozialen Netzwerken aktiv sein, das ist eigentlich gar kein so großer Unterschied. Nur, dass wir bei Netzwerk-Events meistens Schlips und Kragen tragen und bei der Nutzung von Social Media im Home-Office wohl eher Jogginghose und Crocs ;-) Auch das war übrigens ganz wichtig und entscheidend für mich, daher möchte ich es dir auch ans Herz legen: Sei aktiv in den sozialen Netzwerken, vergrößere dein Netzwerk, baue Beziehungen auf und sprich mit deinen potenziellen Kunden. Meine ersten beiden Kundinnen habe ich übrigens über Facebook gewonnen :-)

 

Gefunden auf https://katharina-lewald.de